Deckarten mit Charakter
Bei der Altdeutschen Deckung werden Steine unterschiedlicher Größe verarbeitet, zum First hin werden sie kleiner. Die Schuppendeckung wirkt gleichmäßiger, die Rechteckdeckung schlicht und modern. Welche Deckart passt, entscheidet oft das Haus selbst, bei Altbauten auch das, was vorher darauf lag.
Schiefer eignet sich gut für Gauben, Kaminköpfe und Giebel. Gerade dort, wo Rundungen oder enge Anschlüsse vorkommen, lässt sich der Stein passend zurichten.
Ausbessern oder neu decken
Ein Schieferdach muss nicht gleich neu gedeckt werden, nur weil einzelne Steine gebrochen oder verrutscht sind. Oft reicht es, die schadhaften Steine auszutauschen. Rosten dagegen die Nägel großflächig durch oder ist die Schalung darunter morsch, lohnt sich eine Umdeckung.
Wenn das Haus unter Denkmalschutz steht
Viele Schieferdächer sitzen auf alten Häusern, manche davon sind Kulturdenkmäler. Dann sind Arbeiten am Dach in der Regel genehmigungspflichtig. In Rheinland-Pfalz ist die untere Denkmalschutzbehörde bei der Kreisverwaltung angesiedelt, in kreisfreien Städten wie Zweibrücken und Pirmasens bei der Stadtverwaltung. Was beantragt werden muss, besprechen wir mit Ihnen vor dem Angebot.