Woran Sie ein undichtes Flachdach erkennen
Oft zeigt sich der Schaden zuerst innen, als Fleck an der Decke oder als feuchte Stelle an der Wand unter der Attika. Außen sind Blasen in der Bahn, offene Nähte oder Risse an den Anschlüssen typische Hinweise. Auch Pfützen, die tagelang stehen bleiben, deuten darauf hin, dass das Gefälle nicht mehr stimmt.
Wo das Wasser eindringt, ist selten dort, wo es heruntertropft. Unter der Abdichtung kann es ein ganzes Stück wandern. Deshalb sehen wir uns das Dach als Ganzes an, bevor wir eine Stelle ausbessern oder zur Sanierung raten.
Bitumen, Kunststoff oder EPDM
Für die Abdichtung gibt es mehrere bewährte Werkstoffe. Bitumenbahnen werden meist zweilagig verlegt und verschweißt. Kunststoff- und Elastomerbahnen wie EPDM liegen in einer Lage und sind besonders dehnfähig. Welche Lösung passt, hängt vom Untergrund ab, von der Nutzung des Dachs und davon, was bereits darauf liegt.
Die Fachregel für Abdichtungen, die sogenannte Flachdachrichtlinie, sieht in der Fläche ein Gefälle von mindestens zwei Prozent vor. Fehlt es, planen wir bei der Sanierung eine Gefälledämmung ein. Dann läuft das Wasser zu den Abläufen, statt auf der Fläche zu stehen.
Sanieren und dabei dämmen
Viele ältere Flachdächer sind kaum gedämmt. Wird die Abdichtung ohnehin erneuert, ist das der richtige Moment für eine Wärmedämmung. Für energetische Maßnahmen gibt es Förderprogramme, bei der Antragstellung helfen wir Ihnen auf Wunsch.